Brückenlockdown tight

10.April.21 Sie ist um 9 Uhr aufgewacht. Langsam öffnen sich die Augen. Sie blinzelt in den Raum, blinzelt in das Licht. Ihr Körper fühlt sich schwer an, sie dreht sich nach links. Streckt das rechte Bein aus, um mit dem Fuss aus der Bettdecke zu luken. Sie betrachtet die Decke über sich, weisse Raufaser. Hell„Brückenlockdown tight“ weiterlesen

Angst und Stress – Teil 1

2.Februar.21 Es ist 5 Uhr morgens. Ich sitze im Bett, Kissen am Rücken, Lieblingsposition, aber nach fast einem Jahr Corona und Nackenschmerzen, hat so ein Schreibtischplatz im Büro schon seinen Reiz. Jedenfalls ist es eine kurze Nacht. Etwa gegen halb 2 bin ich eingeschlafen. Glücklicherweise straft mich mein Herz gerade nicht mit intensivem Pumpen. Es„Angst und Stress – Teil 1“ weiterlesen

Geghostet – Einfach weg

31.Januar.21 Ich erlebe meinen persönlichen You-Moment gerade, wenn ich feststellen muss, dass Felix nicht die Person ist, für die ich ihn gehalten habe. Nicht, dass er anders aussieht, aber die Bandbreite seiner Handlungsfacetten scheint weiterzugehen, als ich es mir je hätte vorstellen können. „You – du wirst mich lieben“ ist eine schrecklich feine Netflix-Serie. Es„Geghostet – Einfach weg“ weiterlesen

1 Abend in Luxembourg – Kippe rauchen

12.Februar.21 Sie4: Ich geh’ eine rauchen. Er1: Ich komme mit. Treppe hinunter. Zigaretten an. Rauchen auf der Terrasse. Sonne scheint. Ausgezeichnetes Wetter. Gegenüber die neue Garage. Sie4: Seit wann steht denn die Garage dort? Wie habt ihr sie auf einmal dahin gebaut? Er1 zeigt auf einen Stein: 30Norm/60Norm. Da war ja schon Fundament. Hier könnten„1 Abend in Luxembourg – Kippe rauchen“ weiterlesen

1 Abend in Luxemburg

12.Februar.21 Er 1-4// Sie 1-4 Darunter 1 Pärchen. Rest: sehr enge Freunde. Wohnzimmer in Luxembourg. Es wird deutsch gesprochen. Er1: Ich bin der Tattoomeister.     Lacht verrückt. Er2: Ich auch.       Lacht voll laut wie Gargamel. Er4 zu Er1: Ich wollte schon immer ein Tattoo von dir haben. Homemade. Lacht erwartungsvoll. Er2:„1 Abend in Luxemburg“ weiterlesen

Der fremde Tropfen, der die eigene Haut berührte und damit alles ins Rollen brachte

14.November.20 Schönen guten Tag! Da möchte frau den Tag beginnen mit einer simplen Blasenentleerung, steigt aus dem Bett, dreht den Swag auf, trottet ins Bad, Klobrille auf und guckt rein: Pipi. Pipi mit ganz viel Farbe. Bilirubin in Action.  Frau zieht natürlich erstmal ab, denn es könnte ja sein, dass beim eigenen Wasserlassen Tröpfchen des„Der fremde Tropfen, der die eigene Haut berührte und damit alles ins Rollen brachte“ weiterlesen

Selbstgespräche im Homeoffice

03.November.20  Wir hängen wieder im Homeoffice. Zuhause bleiben ist auf Dauer ermüdend. Wir, das sind ich und ich. Manchmal nehme ich das so wahr, schliesslich kann ich ja auch mit mir selbst reden. Selbstgespräche haben sich schon mein Leben lang als sehr unterhaltsam erwiesen. Früher stand ich beim Zähneputzen vor dem Spiegel, entwickelte abstruse Gedanken„Selbstgespräche im Homeoffice“ weiterlesen

Der Schnellzug ins Wochenende

18.Oktober.20 Der Oktober vergeht so schnell, wie er begonnen hat. Er bleibt nicht. Wenn morgen die Arbeitswoche mit dem Montag beginnt, setze ich mich rein in den Zug Richtung Wochenende und mein Eindruck ist, er fährt so 300kmh. Es besteht keine Möglichkeit, sich ausgiebig die Gegend anzusehen. Man bleibt im Zug und die nächste Haltestelle„Der Schnellzug ins Wochenende“ weiterlesen

Traurig sein für Anfänger

19.Oktober.20 Die Traurigkeit legt sich wie ein dunkler Schleier über den grauen Regentag – ein Entkommen scheint mir unmöglich. Bis abends hin komme ich nicht aus ihr heraus. Ein schwerer, steifer Ledermantel, der einen vollkommen umhüllt. Ein Gespräch mit lustigen Kollegen, ein lustiges Gespräch mit Kollegen?  Der Strohhalm, an den ich mich klammere.  Wie gehts„Traurig sein für Anfänger“ weiterlesen

Der rote Faden

13.Oktober.20 Disclaimer: Period. Es ist 22 Uhr, ich sitze auf der Couch und esse. Gebackene Paprika rot und grün mit Basmatireis. Gebackene Ofenpaprika sind der Hit – schneiden, würzen, ölen, reinschieben und warten. Dann geniessen. Ich war eben schwimmen.  Nach mehrwöchiger Abstinenz war es mal wieder schön im Schwimmbad zu sein. Danach fühlt sich mein„Der rote Faden“ weiterlesen